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© Galerie Fotohof 2020

Kurt Kaindl "ORTE DER ERINNERUNG, 2016"

Kurt Kaindl, ORTE DER ERINNERUNG, 2016

Das Schicksal der Geflüchteten im Sommer 2015 und die Reaktion vieler Menschen, die spontan zu helfen versuchten, ist das Thema meiner fotografischen Arbeit. Die Form meiner Bilder ist die des erweiterten Porträts, indem ich die Helferinnen und Helfer aus dieser Phase der Flüchtlingskrise als Zeitzeugen aufrufe und mit ihnen jene Orte besuche, an denen sie mit den Geflüchteten zusammengetroffen sind. Gleichzeitig sind dies auch die Orte, an denen die Spuren dieser Ereignisse und der geflüchteten Menschen noch zu sehen sind und in dokumentarischer Form von mir abgebildet werden.

Kurt Kaindl



Biographie Kurt Kaindl, geb. 1954, Studium der Germanistik und Kommunikationswissenschaft (Dr.Phil.), Mitbegründer der Galerie Fotohof in Salzburg. Herausgeber der "Edition Fotohof im Otto Müller Verlag". Publikation von Monographien und Kurator monographischer Ausstellungen (Fritz Macho, Harald P. Lechenperg, Inge Morath, Karl-Heinrich Waggerl, Stefan Kruckenhauser, Gerti Deutsch u.a.). Umfangreiche Lehrtätigkeit zur Fotografie und Kommunikationstheorie. Lebt in Salzburg, Österreich. Seine fotokünstlerische Arbeit umfasst vor allem die Darstellung historischer Lebensräume und Kulturtechniken ("Aus Rauris", "Wurzmühle", "Abfischen"). Seit 1999 in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Karl-Markus Gauß das Projekt "Die unbekannten Europäer" über Minderheiten in Europa und seit 2008 das Projekt "Reisen im Niemandsland" über den ehemaligen Eisernen Vorhang. Diese Projekte sind in gleichnamigen Büchern und Ausstellungen veröffentlicht. Ausstellungen 2014: Beteiligung an den Ausstellung "Grenzfälle - Eiserner Vorhang" in der Landesgalerie Linz und "Kunst-Geschichten" im Museum der Moderne Salzburg; Einzelausstellung "Reisen im Niemandsland" in der Atterseehalle in Attersee am Attersee.